Tourismus
Der Tourismus spielt eine Hauptrolle in der venezolanischen Wirtschaft. Heute
besuchen zehntausende von Touristen aus Europa und Nordamerika das Land und
auch die Venezolaner genießen ihre Strände und touristischen Sehenswürdigkeiten.
Ein Wachstum im Tourismus ist erst seit relativ kurzer Zeit festzustellen.
Während der 60er und 70er Jahre war der Bolivar eine sehr stabile Währung. Daher
war es für Venezolaner billiger, im Ausland Ferien zu machen, hauptsächlich
in Miami und anderen nordamerikanischen Zielen. Nach dem Fall des Bolivar in
den 80er Jahren konnten sich die Venezolaner allerdings keinen Urlaub im Ausland
mehr leisten, und verbrachten ihre Ferien stattdessen zu Hause.
Einige der beliebtesten Tourismusattraktionen sind der Angel Fall (der höchste
Waserfall der Welt), die Isla Margarita, die Karibikinseln, die Llanos, die
Gran Sabana, das Orinocodelta, die Anden und der Amazonas-Regenwald.
In fast allen Städten kann man immer mehr Reiseveranstalter, Hotels und Pensionen
finden. Große Ferienanlagen werden vor allem in Margarita aus dem Boden gestampft
und bieten sehr oft All-Inclusive Pakete in Europa und Nordamerika an.
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