Die Venezolaner

Venezuelas Bevölkerung ist mit derzeit geschätzten 21 Millionen und einer jährlichen Wachstumsrate von 2,5 % die am schnellsten wachsende in Südamerika. Die Hälfte aller Venezolaner sind unter 18 Jahre alt. Der größte Teil der venezolanischen Bevölkerung lebt in den Städten, alleine in Caracas ungefähr 20 % der Gesamt- bevölkerung. Die Bevölkerungsdichte ist je nach Region sehr unterschiedlich. Während die Städte der Zentralregion eine sehr hohe Dichte aufweisen, sind andere Gebiete wie Los Llanos, Amazonas und Guayana sehr dünn besiedelt. Wegen der ständigen Abwanderung vom Land in die Stadt wird das wohl auch weiterhin so bleiben.

Etwa 70% der Bevölkerung sind Mischlinge (Mestizen und Mulatten). Außerdem leben in Venezuela 20 % Weiße, 9 % Schwarze und nur etwa 1 % Indianer. Heutzutage leben auch sehr viele Einwanderer aus Kolumbien in Venezuela. Die verbreitetste Religion in Venezuela ist die römisch-katholische, obwohl der Protestantismus an Bedeutung gewinnt. Praktizierende Moslems und Juden sind sehr selten.

Es gibt 31 indianische Stämme in Venezuela. Die bekanntesten sind die Piaroa, die Guajibo und die Yanomami im Amazonas, die Guajiro, Yukpa und Bari im Nordwesten, die Warao im Orinoco Delta und die Pemon an der Grenze zu Guyana. Während einige von ihnen, wie z.B. die Pemon, weitgehend in die Zivilisation integriert sind, gibt es andere Gruppen, wie die Yanomami, die völlig abgeschnitten von der Außenwelt in ihrer ursprünglichen Umgebungen und mit ihren Stammesritualen leben.Die größte indigene Gruppe stellen die Guajiro mit etwa 50.000 Mitgliedern dar, gefogt von den Warao mit etwa 20.000 und den Pemon mit 6.000 Angehörigen. Alle haben eigene Sprachen, wobei aber die meisten auf gemeinsame Wurzeln zurückzuführen und entweder der Sprachgruppe der Caribe, Araguaco oder Chibcha zuzuordnen sind. Einige Stämme haben unabhängige Sprachen, die bekanntesten unter ihnen sind die Warao und die Yanomami.

Heutzutage sind Goldgräber, die aus Brasilien ins Land kommen, zu einer ernsten Bedrohung einiger Indianerstämme, besonders der Yanomami, geworden. Verschiedene nationale Organisationen haben sich inzwischen der Sache der indianischen Urbevölkerung angenommen, und versuchen ihr Land und ihre Kulturen zu schützen.

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