Politik
Venezuela ist eine präsidiale und föderale Republik und
hat seit 1958 eine demokratische Regierung. Der Präsident wird für eine Amtszeit
von 5 Jahren direkt gewählt, und hat als Staatsoberhaupt und militärischer Oberbefehlshaber
weitgehende Machtbefugnisse. Er ernennt die Minister, kann den Notstand ausrufen
oder per Dekret regieren. Nach Ablauf der Amtszeit ist eine Wiederwahl erst
nach 10 Jahren Wartezeit möglich.
Der venezolanische Nationalkongreß besteht aus 2 Kammern, dem Senat und dem
Abgeordnetenhaus. Die zwei Kammern handeln unabhängig, halten bei Bedarf allerdings
gemeinsame Sitzungen ab. Der Senat hat 50 Sitze, von denen jeder Bundesstaat
und der Bundesdistrikt jeweils zwei belegen. Die restlichen Sitze werden mit
Minderheitenvertretern besetzt. Ehemalige, demokratisch gewählte Präsidenten
sind automatisch Senatsmitglieder auf Lebenszeit. Das Abgeordnetenhaus wird
direkt gewählt und hat derzeit 205 Sitze.
Die Mitglieder beider Kammern werden zur gleichen Zeit wie der Präsident gewählt,
und absolvieren die gleiche 5-jährige Amtszeit. In Venezuela besteht Wahlpflicht
für alle Bürger ab einem Alter von 18 Jahren.
Der oberste Gerichtshof hat ist die höchste Instanz des venezolanischen Rechtssystems.
Die Richter werden vom Kongreß gewählt.
Venezuela ist das Land, mit den meisten Zeitungen Südamerikas. Es besteht Pressefreiheit,
die Zeitungen , Radio- und Fernsehstationen üben allerdings eine Art "Selbstzensur"
aus, wenn es um Kritik an der Regierung geht.
Auf der Medien-Seite gibt es mehr Informationen.
Bei Fragen oder Anregungen: contactus@cantv.net
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